Duisburger Segel-Club e.V.

Wassersport an der Sechs-Seen-Platte Duisburg

Weser-Herbst-Regatta

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Schon zum 48. Mal fand am ersten September Wochenende die Weser-Herbst-Regatta auf der Unteren Weser statt. Gesegelt wird die Yardstick-Regatta auf diesem von der Tide geprägtem Revier von Bremen (Farge) nach Bremerhaven und am nächsten Tag wieder zurück. Dieses Jahr hatten über 90 Boote gemeldet.

Gemäß dem Motto der Regatta "Mach mit!" beschlossen wir, Luisa Bergschmidt und Jan-Hinrich Dehnen, dass es bestimmt ein tolles Erlebnis wäre, diese Regatta mal mit unserer H-Jolle mitzusegeln. Also wurde die H-Jolle auf den Anhänger gepackt und verließ das erste Mal seit vielen Jahren wieder die heimische Sechs-Seen-Platte, um nach Bremen zu fahren. Freitag Abend trafen wir uns dann beim VWV (Verein Wassersport Vegesack) in Bremen-Vegesack zur Steuermannsbesprechung, wo wir Infos zum Start- uns Wertungssystem erhielten.

Der Start am Samstag war für 12:00 Uhr (Hochwasser) bei Farge, nördlich von Bremen angesetzt. Bei nur leichtem Wind aus Nord und schon einsetzendem Ebbstrom bestand für die Teilnehmer die Herausforderung , nicht zu früh vom Strom über die Startlinie versetzt zu werden.

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Durch anhaltenden Nordwind mussten wir zunächst eine lange Kreuz segeln, welche uns aufgrund einiger kräftiger Schauerböen ganz schön zu schaffen machte. Ab Nordenhamm konnten wir das Ziel bei Blexen dann aber zum Glück anliegen und dabei zeigen, warum die H-Jolle die Yardstickzahl 97 hat. Nach dem Zieldurchgang (nach ca. 2 1/2 Std.) galt es, den Vorhafen der Fischereihafen-Schleuse zu erreichen. Nachdem das Spitzenfeld die erste Schleusenkammer gefüllt hatte, ging es im Schlepp zum WVW (Wassersportverein Wulsdorf) am südlichen Ende des Fischereihafens (noch bestens bekannt aus der Opti-Regattazeit).

Abends fand in der Bootshalle des WVW nach der Siegerehrung für die Talfahrt schließlich noch eine tolle Regattaparty mit Liveband statt.

Sonntag ging es dann wegen der Tide schon früh raus. Der Start für die Bergfahrt war auf 10:00 Uhr vor Blexen angesetzt, sodass sich das gesamte Teilnehmerfeld um 8:00 Uhr in der Fischereihafenschleuse treffen musste. Da es leider kaum Wind gab, verlegte die Wettfahrtleitung den Start kurzfristig weiter stromaufwärts. Nachdem noch ein Seeschiff duchgelassen worden war, konnte endlich bei sehr schwachen Wind (diesmal aus Süd) gestartet werden. Wegen dem schwachen Wind lag die Ziellinie schon vor Brake aus, die wir nach einer spannenden Kreuz als das sechste Schiff passierten. Danach folgten drei Stunden Schlepp zurück nach Vegesack.

Nach Yardstick berechnet konnten wir den 23. Platz in der Gesamtwertung (Berg und Tal) erreichen.

Trotz ungünstiger Windbedingungen war es ein aufregendes und spannendes Regattawochenende auf einem Tidenrevier und hat viel Spaß gemacht. Besonders bedanken möchten wir uns noch bei der Besatzung des Begleitboots „Frigg", die uns mit Schlepphilfe und wertvollen Tipps zu ihrem Revier unterstützt hat.

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